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Das Weinland Oesterreich Geschichte des Weins Anbaugebiete Weinsorten

Die osterreichische Weinkultur reicht zuruck bis zu seiner Besiedlung, die Kelten begannen mit dem Weinbau und seither gab es immer Vinifizierung, die Vergangenheit und moderne Methoden der Gegenwart zu vereinen wusste. Jedoch war die Geschichte des Weins nicht immer rosig, einige Mal kam der Weinbau fast zum erliegen. Allerdings mit Hilfe Adelige Schirmherrn, Kloster und kluger Vinifizierung konnten klimatische Katastrophen, Kriege und Schadlingssauchen gemeistert werden. Am Ende des 20 Jahrhunderts haben Osterreichs Winzer zu alten Qualitaten zuruckgefunden und sorgen seither in der Weinpresse fur aufsehen, aber es gibt immer noch Weinliebhaber die die exquisiten Weine, die man in dieser wunderschonen Landschaft finden kann, nicht kennen.

 

In einem keltischen Hugelgrab fand man Artefakte die man auf das Jahr 700v.C. zuruck Datieren konnte, welche beweisen, dass die Kelten bereists Vitis Vinifera zur Weingewinnung nutzten. Das wiederlegt die Annahme, die Romer hatten den Wein bei ihrer Eroberung (15v.C.) mit gebracht. Allerdings hatten die Heerscharen von Legionen betrachtlichen Durst und so wurde der Weinbau in der Provinz Regnum Noricum enorm gefordert. In der Biographie von St. Severin (511n.C.) werden Weingarten in der heutig Gegend um Mautern in der Wachau erstmals schriftlich erwahnt. Als aber im 5ten Jahrhundert das Westromische Reich zerfallt werden durch die Volkerwanderung und politische Instabilitat ganze Landstriche verwustet.

Erst als Karl der Grose West Europa in sein Reich eingliedert (um 800n.C.) wozu auch grosse Teile Osterreichs gehorten, so auch die Ostmark aus der spater Osterreich entstehen sollte. Karl brachte politische Stabilitat und die Capitulare de Villis regelte die Vinifizierung. Weinsorten die fur besonders delizios gehalten wurden erhielten den Namenszusatz Frankisch, so auch der Blaufrankische.

Im Mittelalter erfolgte die Erschliessung von Kulturland durch Kloster, auch die Weinproduktion stand unter ihrer Obhut. Den starksten Einfluss hatte des Bistums Passau und Monche aus Burgund welche in Burgenland, damals Teil von Ungarn, siedelten. Die enorme Nachfrage fuhrte dazu, dass auch in den Alpenbundeslandern Wein angebaut wurde, allerdings war das Klima dieser Zeit (9. - 14. Jhdt.) sehr mild.

1526 wurde die erste offiziell dokumentierte Trockenbeerenauslese TBA gekeltert, wie am Fassboden zulesen war, wurde diese "im Gebirge von Donnerskirchen" im Burgenland geerntet. Als dieser Wein 326 Jahre spater getrunken wurde geschah dies sicher nicht ohne den gebuhrenden Respekt fur unsere Vorfahren.

Das 17. Jhdt. war eine schreckliche Zeit, die Folgen des 30 jahrigen Krieges (1618-1648) Verwustung, Hungersnote, Envolkerung und steigende Steuern setzten der Bevolkerung zu, die Winzer hatten zusatzlich mit der steigenden Popularitat des Bieres zu kampfen. Kaum erholt, wurde Wien zweiten Mal von den Turken belagert (1683).

Im darauf folgenden Jahrhundert hatten die Winzer zwei bekannte Schirmherren, Erzherzogin Maria Theresa (Regentin von 1740-1780) und ihren als Sohn Josef II (romisch-deutscher Kaiser 1765-1790), der als aufgeklarter Monarch bezeichnet werden kann. Sie reformierten die Burokratie und erliesen Steuereformen, weiters genehmigte Josef II, dass Bauern ihre Produkte direkt zum Genuss an Kunden verkaufen durften. Diese Begaren musste spater durch Fohrenbuschen gekennzeichnet werden, wodurch sich der Name Buschenschanken ergab. Gelegendlich werden sie auch Heurigen bezeichnet, so wie der diesjahrige Wein.

Vielerorts sieht man neuerdings auch geflochtene Strohkranze in deren Zentrum sich eine grune Gluhbirne befindet.

Im 19ten Jahrhundert endete die kleine Eiszeit (15.-19. Jhdt), allerdings warte die Erwarmung nicht lange, denn die Erruption des Vulkans Tambora in Indonesien fuhrte zu einer drastischen Abkuhlung des Klimas, wodurch das Jahr 1816 als "das Jahr ohne Sommer" in die Geschichtsbucher einging. Schnee und Frost im Sommer zerstorten ganze Ernten in Amerika und Europa welches sich immer noch nicht von den Napoleonischen Kriegen (1802-1815) erholt hatte. Bekanntlich kommt ein Ungluck selten alleine, und Pilzerkrankungen und die Reblaus wurden mit amerikanischen Rebstocken eingeschleppt. Die Laven der Reblaus die sich von den Wurzel der Weinstocke ernahren, vernichteten ganze Anbaugebiet. Nur Weingarten auf Sandboden blieben verschont. Seither werden Europaische Weinstocke auf Amerikanische veredelt.

Die 1960 gegrundete Weinbauschule Klosterneuburg, somit die altest ihres Fachgebiets, tat ihr ubriges um den Weinbauern zu helfen die Katastrophe zu uberstehen.

Die Besetzung der Weinbaugebiete durch die Russen hatte zur Folge, dass die osterreichschen Keller sprichwortlich leer getrunken wurden, wie schon als Napolions Heerscharen in Osterreich einfielen.

1985 war osterreichischer Wein in aller Munde als bekannt wurde, dass einige Winzer Glycol zur Aufbesserung der Weine benutzt haben. Jedoch die Konseqenzen waren konsequent hin zu Qualitat und eines der strengsten Weingesetze der Welt wurde erlassen. Damals anderte sich die Einstellung der Winzer zu ihrem Erzeugnis und die Qualitat des Weines ruckte in den Vordergrund. Die gegenwartigen jungen gut ausgebildeten Winzer halten die Qualitat hoch und steigern sie sogar mit neuen Ideen und Innovationen.

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